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DER GÜTERBAHNHOF WIRD ZUM STADTVIERTEL

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75 Hektar Areal, direkt am Praterstern - das Nordbahnhofgelände ist eine ideale Stadtentwicklungszone. Seit Jahren wird geplant, bald auch gebaut. So schnell fertig wie der umgestaltete Bahnhof, wird es allerdings wohl nicht gehen.

Zwecks Attraktivierung des gesamten Standortes müssen zwei Problemzonen entschärft werden: die Nordbahntrasse wie die Nordbahnstraße. Ein spezieller Lärmschutz soll für Ruhe sorgen, drei Durchlässe die Wege von dieser Seite ins Areal verkürzen.

Für Kleinkinder und Hunde
Weit fortgeschritten sind die Arbeiten am Rudolf-Bednar-Park, der als zentraler Freiraum dieser Bauzone dienen soll. Derzeit sei man in der Phase der Detailplanung und Bauplatzfreilegung, heißt es im Stadtgartenamt. Ende Juni begann der Bau der 3,1 Hektar großen Anlage. Im August 2008 wollen die Gartenbauer fertig sein.

Auffälligstes Charaktermerkmal wird ein zusammenhängender "Baumschleier" sein, der den natürlichen Achsen der Umgebung (etwa der Donau) zugeordnet ist. Der Park soll jeder Zielgruppe etwas bieten, verspricht Stadtgartendirektor Rainer Weisgram: Das Angebot reiche vom Kleinkinderbereich über eine Hundezone bis hin zu einer Promenade. Zentral gelegen werde ein Kaffeehaus gebaut.

"Wohnen am Park"
Nördlich davon - direkt anschließend an die Grünfläche - verwirklicht die Gesiba gerade ihr Projekt "Wohnen am Park". Für nächsten Monat ist der Baubeginn angesetzt. Die Anlage soll auch Büros und Gastronomie enthalten. Damit die Bewohner vom Lärm der Vorgartenstraße wenig bis nichts mitbekommen, wird an dieser Front ein Vorgarten gestaltet.

Weiter ist der Bauträger mit einem anderen Projekt in unmittelbarer Nähe, in der Vorgartenstraße: der Bike City. Das Haus ist auf die Bedürfnisse von Radfahrern zugeschnitten. Es soll sogar ein eigenes Carsharingsystem geben. 2008 ist der Bau fertig. Probleme, die Wohnungen auch los zu kriegen, sieht man beim Bauträger nicht. "Es gibt bei beiden schon zahlreiche Vormerkungen", sagt Ing. Paul Steurer von der Gesiba.

Auch bei den Wohnhäusern direkt am Nordbahnhofgelände laufen die letzten Vorbereitungen. So steht die Absiedelung der Autobus-Garage laut Büro von Planungsstadtrat DI Rudolf Schicker unmittelbar bevor. In den denkmalgeschützten Hallen sollen Nahversorger und ein Teil der Pflichtstellplätze untergebracht werden. Fast daneben haben die Stadtplaner ein Geriatriezentrum vorgesehen. Südlich des Bednar-Platzes wird es eine Volksschule mit Tagesheim geben.
 

100 JAHRE MESSE WIEN

Copyright: David Bohmann

Das schwierige vergangene Jahr hat einmal mehr gezeigt: der Messe- und Kongressbetrieb ist nicht nur ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, sondern eine tragende Säule des Selbstverständnisses einer Stadt internationaler Ausrichtung. Die Wiener Messe Besitz GmbH sichert diesen Faktor– getreu ihrem Motto „Weiter entwickeln statt stehen zu bleiben!“ Ich gratuliere herzlich zum 100jährigen Bestehen!


 
Copyright: David Bohmann

Die Messe Wien hat sich in den vergangenen 100 Jahren grundlegend gewandelt. Doch eines ist immer gleichgeblieben: ihre wichtige Funktion als Wirtschaftsmotor für unsere Stadt. Internationale Konferenzen und Messen – und mit ihnen die Wiener Messe Besitz GmbH – haben eine große Bedeutung für den Standort Wien. Wir alle freuen uns darauf, nach der Covid-19-Pandemie daran anknüpfen zu können. Dabei – und für die nächsten 100 Jahre – wünsche ich gutes Gelingen.



 
Copyright: Eva Kelety

Seit mittlerweile 100 Jahren ist die Messe Wien ein wichtiger Pfeiler für die Messe- und Kongressstadt Wien. Mit dem Neubau der Messe Wien durch die Wiener Messe Besitz GmbH haben wir sichergestellt, dass auch in Zukunft ein Messe- und Kongressbetrieb auf dem neuesten technischen Stand gewährleistet ist. Ich gratuliere zum runden Geburtstag und wünsche alles Gute!


 
Copyright: David Payr

Vor 100 Jahren schlug die Geburtsstunde der Messe Wien: Bereits ab dem Frühjahr des Jahres 1921 wurden Vorbereitungen für die erste große Wiener Internationale Messe getroffen. Die Eröffnung am 11. September 2021 markiert zugleich den Beginn einer 100-jährigen Messetradition in der österreichischen Hauptstadt. Als Ort der Begeisterung hat die Messe bis heute nichts von ihrem Zauber verloren und erfüllt Jahr für Jahr als Kulisse vielseitiger Veranstaltungen eine essentielle Funktion für den gemeinsamen Austausch. Fest steht: Die Messe hat viele Geschichten geschrieben und die Messe ist selbst in die Geschichte eingegangen – sowohl wirtschaftlich wie auch kulturell. Es ist mir eine große Ehre zu diesem besonderen Jubiläum ein Teil dieser Messegeschichte sein zu dürfen und auch künftig einzigartige Messeerlebnisse mitzugestalten. Denn: Wir werden auch weiterhin Geschichte schreiben.

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