
Für die Projektentwicklung der WSE stehen die Etablierung eines Biotechnologiezentrums in der Muthgasse sowie die weitere Verwertung von Grundstücken im Stadtentwicklungsgebiet St. Marx im Vordergrund. Die Stadtentwicklungszone Erdberg-Simmering stellt ein Kernstück der nach Südosten gerichteten städtebaulichen Entwicklungsachse Wiens zwischen der City und dem Flughafen Wien-Schwechat dar.
St. Marx - Moderner Büro- und Technologiestandort
Das Gebiet um den ehemaligen Schlachthof in St. Marx ist einer der wichtigsten innerstädtischen Wirtschaftsstandorte und umfasst Bauplätze im Ausmaß von rund 12 ha. Davon konnten einige Grundstücke mit einer Gesamtfläche von 26.939 m² in den vergangenen Jahren bereits erfolgreich verwertet werden.
Im Zentrum des Entwicklungsgebietes steht die historische Rinderhalle mit einer Fläche von 29.874 m² sowie die Verwertung von sieben weiteren Grundstücken mit einer Gesamtfläche von rund 140.000 m². Die WSE investiert 13 Mio. Euro in die Entwicklung des Areals, weitere 300 Mio. Euro sollen von privaten Investoren kommen. In den kommenden Monaten wird die denkmalgeschützte Rinderhalle vom Ziegelmauerwerk bis zur Eisenkonstruktion und die Glasfassaden um 9,5 Mio. Euro generalsaniert. Für die künftige Nutzung des Areals "Rinderhalle" gibt es bereits konkrete Ideen verschiedener Interessenten, welche derzeit auf ihre wirtschaftliche Tragfähigkeit, Nachhaltigkeit und Sicherheit der Finanzierung hin überprüft werden.
Für die übrigen Grundstücke gibt es ebenfalls laufend Gespräche mit potenziellen Nutzern. Für den Bauplatz 4 "Litfaßstraße" wurde bereits ein Bebauungskonzept erstellt.
Muthgasse - Glamas Entwicklungsflächen für den Technologiecluster Muthgasse
Für einen Teil der Flächen (Biotech-Flächen) ist ein Syndikat zum Zweck einer gemeinsamen Projektentwicklung zwischen WSE, BAI, Porr und Wiener Städtischen in Gründung. Ein Projekt ist das international anerkannte BOKU BioTech-Zentrum, das die WSE im Syndikat entwickelt und das im Jahr 2008/2009 fertig gestellt sein soll.
Muthgasse - Krone Entwicklungsfläche
Der Ankauf des Grundstücks erfolgte im März 2005 über die IMU Immobilienentwicklung GmbH & Co KEG, eine 100-Prozent-Tochtergesellschaft der WSE.