Wien Holding
Slogan

DIE WIENER MESSE BESITZ GMBH

DIE MESSE WIEN

DIE GESELLSCHAFTER UND PARTNER

PRESSE

VON DER „MESSEWIENNEU“ ZUR „MESSE WIEN“

Seit Jänner 2004 steht dem Betreiber Reed Exhibitions Messe Wien mit dem neuen Messe- und Kongresszentrum, dem weithin sichtbaren Büroturm, zwei Parkhäusern sowie einer Parkgarage direkt unter dem Konferenzzentrum jene Infrastruktur zur Verfügung, die für einen modernen Messe- und Kongressbetrieb erforderlich ist. Das neue Messe-zentrum wurde nach den Plänen eines Architektenteams unter der Gesamtverantwortung von Prof. Gustav Peichl von der MBG (Wiener Messe Besitz GmbH), der von der Stadt Wien eingesetzten Errichtergesellschaft, realisiert. Dieses Unternehmen der Wien Holding unter der Leitung von Generaldirektor Ing. Rudolf Mutz unterschritt den Gesamtinvestitionsplan von 192 Millionen Euro um 2,4 %. Es sorgte in den letzten Monaten dafür, dass mittlerweile die Nachjustierungen abgeschlossen werden konnten, die im Zuge eines Projekts dieser Größenordnung erforderlich waren. Dabei wurden auf Basis der Erfahrungen des Betreibers Reed Exhibitions Messe Wien und aufgrund nachträglicher behördlicher Auflagen unter anderem Ergänzungen im Besucherleitsystem, in der Haustechnik sowie bauliche Ergänzungsarbeiten um 1,3 Millionen Euro vorgenommen.

Im Herbst 2005 nahm im Bereich des Vorplatzes Ost der vom Team Peichl und Partner gestaltete Imbiss-Stand, der „IGEL“, seinen Betrieb auf. Mit diesem Eye-Catcher erfährt auch der Ostbereich eine architektonische Aufwertung. Das von Architekt Hermann Czech entworfene Messehotel - das Gestaltungskonzept ging aus einem von der MBG initiierten Architektenwettbewerb als Sieger hervor - nahm termingerecht zum Sommer 2005 seinen Vollbetrieb auf. Dadurch schuf der Betreiber Österreichisches Verkehrsbüro in dem als Austria Trend Hotel geführten Betrieb rund 70 Arbeitsplätze für die Wiener Tourismuswirtschaft.


Rund um das Gelände des neuen Messezentrums schreiten die Bauarbeiten zur Verlängerung der U2 zügig voran. Diese wird ab 2008 das Messezentrum mit zwei Stationen erschließen. Die Zufahrtsstraße vor dem gläsernen Foyer wird zu einer Fußgängerzone umgestaltet. Die Verkehrs-führung zum und vom Eingangsbereich erfolgt über die neu errichtete Max-Koppe-Gasse. Damit wird auch eine erste bauliche Maßnahme zur attraktiven Erschließung des Praterzugangs im Bereich der Südportalstraße gesetzt. Die von der MA 28 - Straßenbau durchgeführten Arbeiten ermöglichen den Messebesuchern mit Spätherbst 2005 einen noch attraktiveren Zugang zum Messefoyer.

Die Nachnutzung des alten Messegeländes entlang der Südportalstraße


Bereits wenige Monate nach der Eröffnung des neuen Messezentrums hat die Stadt Wien gemeinsam mit der Wiener Messe Besitz GmbH (MBG) mit der Planung für die Nachnutzung des 11 Hektar umfassenden Restgeländes begonnen.


Dafür mussten zunächst mehrere alte Messehallen sachgerecht abgebrochen werden. Beim Abbruch der alten Hallen 1 bis 6 und der Halle 12 (im Bereich Südportal-straße) sowie der Halle 17 wurden in insgesamt 5.500 Arbeitsstunden mehr als drei Hektar Nutzfläche


freigemacht. Dabei fiel 15.000 m³ Abbruchmaterial an, von dem 60 % im Recyclingverfahren gleich wieder auf dem Gelände als Schüttmaterial verwendet werden konnten. Die Stahlkonstruktion der Hallen wurde demontiert und zum größten Teil der Wiederverwertung zugeführt und so ein Erlös von € 150.000 erzielt.

Mittlerweile ist die MBG Teil der neuen Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft (WSE) im Rahmen der Wien Holding. Damit ist gewährleistet, dass die weitere Projektentwicklung in diesem sensiblen Stadtentwicklungs-gebiet optimal akkordiert erfolgen kann: So laufen derzeit die technischen Voruntersuchungen für den sach- und umweltgerechten Abbruch des Gebäudekomplexes. Dieses Vorhaben wird von der MBG ab Jänner 2006 in Angriff genommen werden und mit voraussichtlichen Kosten in der Höhe von 4,2 Millionen Euro verbunden sein.

Das 20.000 m² umfassende Grundstück nördlich der U-Bahn-Trasse ist während der U-Bahn-Bauarbeiten bis 2008 an die Wiener Linien vermietet. Es wird seitens der MBG in Abstimmung mit den verantwortlichen Abteilungen der Stadt Wien unter Planungsstadtrat DI Rudolf Schicker in den Jahren 2005 bis 2007 städtebaulich entwickelt, die Umsetzung erfolgt ab 2008 nach der Fußball-EM.

 

Der Rotundenplatz – ein wirtschaftlicher Erfolg

Auf dem bisher frei gemachten Gelände wurde als erste Nutzung von der MBG eine neue provisorische Veranstaltungszone, der Rotundenplatz, geschaffen. Der Rotundenplatz befindet sich im Bereich Trabrennstraße/Südportalstraße und bietet als neue Event-location in Summe bis zu 20.000 m² Outdoor-Veranstaltungsfläche, die auch in kleineren Teilflächen angemietet werden kann. Der Rotundenplatz ist für nahezu

jede Form von Outdoor-Veranstaltung geeignet - von Konzerten über Shows, von Sport-Events bis zu Zeltveranstaltungen. Aufgrund von Vorinvestitionen kann den Veranstaltern gegen Kostenersatz die technische Infrastruktur, wie z.B. Strom, Wasser etc. bereitgestellt werden. Außerdem liegen bereits Behördengenehmigungen für bestimmte Arten von Veranstaltungen vor. Das Parkhaus D mit 1.900 PKW-Stellplätzen verfügt über einen direkten Zugang zum Rotundenplatz.

Die erste erfolgreiche Veranstaltung auf dem Rotundenplatz war 2004 die Aufführungsreihe „Dralion“ des Cirque du Soleil, zu der in insgesamt acht Wochen mehr als 90.000 Besucher kamen. „Reinhard Gerers Palazzo“ mit seinem kulinarisch begleiteten Varieté-Programm gastiert 2005/06 nach der erfolgreichen Saison 2004/05 bereits zum zweiten mal auf dem Rotundenplatz.

Seit Sommer 2005 verfügt die MBG auch über eine permanente  Bewilligung für Starts mit Heißluftballons vom Rotundenplatz aus. Das lautlose Schweben über Wien ist  - passende Wind- und Wetterverhältnisse vorausgesetzt - gegen Voranmeldung jederzeit möglich.

Weitere Anfragen zu den verschiedensten Aktivitäten und Reservierungen bis Jahresende liegen bereits vor und garantieren abwechslungsreiche und teilweise neuartige Veranstaltungen in der Leopoldstadt. Details zum Angebot sind unter www.rotundenplatz.at zu finden.

VERANSTALTUNGEN IN DER MESSE WIEN

DER WEG ZUR MESSE WIEN

DAS IMPRESSUM