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REAL VIENNA 2008 MIT REKORDBILANZ

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v.li.n.re.: MBG- und WSE-Direktor Rudolf Mutz, Wirtschaftskammerpräsidentin Brigitte Jank, Vizebürgermeisterin Mag.a Renate Brauner, Planungsstadtrat DI Rudolf Schicker und Reed Messe Wien-Direktor Matthias Limbeck
Foto: Christian Fürthner

Die Real Vienna 2008 ging nach drei Messetagen mit einer wahrlich beeindruckenden Rekordbilanz zu Ende.

New Business Group Manager Mag. Michael Mandl präzisiert: "Seit der Premiere im Jahre 2006 hat sich die Anzahl der Aussteller um 65 Prozent gesteigert und jene der Participants um 78 Prozent - 2006 hatten wir 198 Aussteller, heuer waren es 326, die erste Real Vienna vereinte 5.500 Participants, bei dieser dritten Ausgabe waren es 9.800."

Lob vom Stadtrat DI Schicker

Auch Wiens Planungsstadtrat DI Rudolf Schicker ist voll des Lobes: "Der Erfolg der heurigen Real Vienna ist für mich Beweis dafür, dass der Standort Wien auch für die Immobilienbranche DER 'hub' für mittel- und osteuropäischen Länder, Städte Regionen vor allem aber auch für die Unternehmen ist, wobei die immer stärkere Präsenz von Vertretern aus der Türkei besonders erfreulich ist. Ich werde mich zusammen mit Wiens Finanzstadträtin und Vizebürgermeisterin Mag. Renate Brauner darum bemühen, dass Reed Exhibitions Messe Wien auch im kommenden Jahr die volle Unterstützung der Stadt Wien für eine noch erfolgreichere Real Vienna bekommt".

27 Nationen vor Ort: Allen voran die CEE/SEE-Länder

Insgesamt präsentierten sich bei der Real Vienna 2008
326 Aussteller aus 27 Ländern. Zwei Drittel waren aus dem Ausland in die Messe Wien gekommen, wobei Russland mit 37 Ausstellern das Ranking nach Herkunftsländern anführte, gefolgt von Polen, Tschechien, Rumänien und der Ukraine. Von den Participants war jeder zweite aus dem Ausland angereist, allen voran aus den Schwerpunktländern des CEE/SEE-Raumes.

Neuer Wirtschaftsstandort am alten Schlachthof in
St. Marx

Zu den großen Immobilienprojekten gehört auch das Areal auf dem ehemaligen Schlachthof in St. Marx. Die Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft (WSE) ist dort gleich mit der Entwicklung mehrerer Immobilienprojekte befasst. "Hier soll bis 2012, den Vorgaben des Stadtentwicklungsplans STEP 05 folgend, ein moderner Büro- und Technologiestandort mit Betrieben aus dem Verwaltungs- und Dienstleistungssektor, der IT-Branche und der Biotechnologie, ergänzt durch Einrichtungen für Kultur, Gastronomie und Veranstaltungen, entstehen", erklärt WSE-Direktor Ing. Rudolf Mutz.

So errichtet die WSE gemeinsam mit Partnern die MARXBOX, die sich in unmittelbarer Nachbarschaft des Campus des Vienna Biocenters (VBC) befindet. Die neuen Labor- und Büroflächen werden nach modernsten ökologischen Gesichtspunkten und den Plänen des Architektenteams Reindl und Petrovic & Partner errichtet. Im Frühsommer 2008 beginnen die Bauarbeiten und Anfang 2010 kann das Gebäude den zukünftigen Nutzern übergeben werden.

Zweites großes Projekt auf dem Schlachthofareal ist das "Marxquadrat", das sich auf einem 12.000 m² großen Grundstück befindet, das im Osten an die generalsanierte historische Rinderhalle angrenzt. Die vom Büro HOPPEarchitekten durchgeführte Bebauungsstudie sieht folgende Lösung vor: Ein multifunktionales Gebäude für Büros, Restaurants, Gewerbe und Lagerbereiche. Für die weitere Immobilienentwicklung auf dem Gelände überlegt die WSE derzeit den Ankauf des Grundstücks der ehemaligen Fleischmarkthallen in der Nachbarschaft der historischen Rinderhalle, über die gerade Gespräche mit möglichen Nutzern geführt werden.

Biotech-Offensive in der Muthgasse
 
Am Standort Muthgasse/Heiligenstadt hat sich durch die Ansiedelung verschiedener Institute der Universität für Bodenkultur (BOKU) ein international anerkanntes Zentrum für Biotechnologie in Forschung, Entwicklung und Ausbildung etabliert. Die WSE schafft als Immobilienentwickler mit mehreren Partnern die strukturellen Voraussetzungen für den erfolgreichen Biotech-Standort Wien. Rund 80.000 m² Bruttogeschoßfläche stehen für die Erweiterung der BOKU, Büros, Labors und Gewerbeflächen zur Verfügung.

Erster Schritt zum Ausbau des Biotech-Clusters ist die Errichtung des BOKU BioTech Zentrums, die von der Projektentwicklungsgesellschaft GLAMAS, bestehend aus WSE, BAI (Bauträger Austria Immobilien GmbH), PORR und MAP (Bürodienstleistung Gesellschaft m.b.H. - Wiener Städtische Versicherung) realisiert wird. Im Juni 2007 wurde mit den Bauarbeiten begonnen, im April 2008 wurde bereits Dachgleiche gefeiert. Die effektive Nutzfläche des BOKU-Bauteils beträgt rund 14.400 m². In diesen Bereich ziehen Institute und Departments der BOKU ein, wobei die Übergabe für Ende Juli 2009 vorgesehen ist. Zusätzlich wird ein Spin-off-Bereich mit einer effektiven Mietfläche von über 7.000 m² gebaut.

Das BOKU BioTech Zentrum bietet eine optimale Basis für weitere zukunftsorientierte Technologie-Projekte. Daher beschäftigt sich ein WSE-Tochterunternehmen intensiv mit der Entwicklung des MC19/MuthgassenCenter19: Auf einer etwa 8.600 m² großen Liegenschaft soll ein Gebäudekomplex entstehen, der rund 25.000 m² Mietfläche für Büros und Labors vorsieht. Im Erdgeschoß sind Flächen für Gastronomie und Geschäfte vorgesehen.
Geplanter Fertigstellungstermin: Ende 2010.

Die Messe Wien und ihr Umfeld - Das MESSECARREE_Nord
 
Die Wiener Messe Besitz GmbH (MBG) hat gleich nach der Inbetriebnahme des neuen Messezentrums im Jahr 2004 damit begonnen, Konzepte für die Verwertung des Restgeländes rund um die Messe zu entwickeln. So auch für das ca. 15.400 m² große Grundstück nördlich der neuen U2-Trasse zwischen Messezentrum und Stuwerviertel. Unter dem Titel MESSECARREE_Nord ist ein neues, kleines Stadtviertel mit Büros, Geschäften und Wohnungen sowie Nahversorgern und Dienstleistern vorgesehen. Als Siegerprojekt des im Jahr 2006 durchgeführten Architektenwettbewerbs ist das Projekt der ARGE Architekten Tillner&Willinger / Freimüller-Söllinger hervorgegangen. Zahlreiche Investoren haben ihr Interesse an dem neu zu gestaltenden Areal bereits bekundet. Nach der Fußball-EM und nach dem Vorliegen der Widmung kann mit der Umsetzung des Projekts begonnen werden.

Neue Wirtschaftsuniversität im Süden der Messe Wien
 
Das rund neun Hektar große Areal an der Südportalstraße grenzt an die Messe Wien und an den Wurstelprater ebenso wie an das Naherholungsgebiet Grüner Prater. Mit dem umweltgerechten Abbruch der alten Messeeinrichtungen und Erstellung einer Machbarkeitsstudie für die Nachnutzung des Geländes hat die MBG die Grundlagen für den Verkauf der Liegenschaft durch die Stadt Wien an den Bund und damit für die Errichtung der neuen Wirtschaftsuniversität geschaffen. Nach der Planungs- und Errichtungsphase soll die neue Wiener Wirtschaftsuniversität 2012 ihren Betrieb aufnehmen.

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