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AKTION LANDSCHAFTSPFLEGE AN PRATER-GEWÄSSERN

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Die Wiener Umweltschutzabteilung MA 22 setzt gemeinsam mit dem Stadtgartenamt im Bereich Lusthauswasser/Mauthnerwasser im Landschaftsschutzgebiet Prater eine Reihe von Pflegemaßnahmen. Die verbuschten Ufer im Bereich Lusthaus wurden bereits von Totholz und abgestorbenen Bäumen befreit.

Dabei gehen die MitarbeiterInnen der Stadt Wien äußerst behutsam vor: die Aufräumarbeiten erfolgen händisch, um die wiederaustreibenden Wurzeln zu schonen. Auf diese Weise bleibt die Bodenstruktur völlig erhalten. Durch das enge Nebeneinander von Wald und Gewässer stellt das Landschaftsschutzgebiet Prater einen einzigartigen Lebensraum für gefährdete Tier- und Pflan- zenarten dar und bietet den Wienerinnen und Wienern Natur pur. Die Gewässer sind ein wichtiger Bestandteil der Prater-Auenlandschaft. Einige davon, wie eben Lusthauswasser/Mauthnerwasser sind auch als Naturdenkmäler geschützt und genießen als solche einen ganz besonderen strengen Schutzstatus.
 
Schutz für Tiere, Pflanzen und Menschen
 
Beim Lusthauswasser, das zur Zeit kein Wasser mehr führt, wird eine Tümpelkette angelegt um Vegetation und Tierwelt zu schonen. Hintergrund der Aktion: Das stetige Zuwachsen der Ufer hat zur Folge, dass die Gewässer immer mehr verlanden. Der natürliche Zerfallsprozess von Totholz und Laub am Gewässerboden bewirkt, dass die Gewässer im Laufe der Jahre immer schmäler und seichter werden. Diese Pflege-Aktion kommt den Amphibien, insbesondere den dort lebenden Kröten, zugute, die im Lusthauswasser ihre Laichplätze haben.
 
Unterstützt wird die Aktion vom Stadtgartenamt (MA 42) und "flexwork - gemeinnützige Arbeitskräfteüberlassung". Mit dem Netzwerk Natur hat die Wiener Umweltschutzabteilung ein Wiener Arten- und Lebensraumschutzprogramm zum Schutz von prioritär bedeutenden Tier- und Pflanzenarten und seltenen Lebensräumen gestartet. "Prioritär bedeutende" Arten sind stark gefährdete bzw. international und national bedeutende Arten. 19 Pflanzenarten, 69 Tierarten sowie 12 Lebensraumtypen (Biotope) wurden in das Programm aufgenommen. Netzwerk Natur setzt auf zeitgemäße Managementmethoden und eine Zusammenarbeit auf möglichst breiter Basis. Sämtliche Schutzmaßnahmen werden in Kooperation mit vielen anderen städtischen Dienststellen ausgearbeitet. Weitere wichtige Partner sind auch die Bezirke sowie Vereine, Organisationen und Institutionen.

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